U23 01.04.2021 — 17:00 Uhr

"Nicht davonlaufen lassen": U23 erwartet TSV Schott Mainz

Stadtderby am Sonntag im Bruchwegstadion / Kostenloser Live-Stream der Gäste

In der Hinrunde präsentierte sich die U23 gegen Schott spielbestimmend, unterlag am Ende aber klar.

Derby am 30. Spieltag: Am Sonntag um 14 Uhr kommt es im Bruchwegstadion zum insgesamt vierten Mal in der Regionalliga Südwest zum Stadtduell zwischen der U23 des 1. FSV Mainz 05 und dem TSV Schott Mainz. Im Hinspiel setzte es für die 05ER eine 0:3-Pleite gegen effektivere Gastgeber. "Diese Niederlage haben wir analysiert und aufgearbeitet", erklärt U23-Cheftrainer Bartosch Gaul, der mit seinem Team nun auf dem Auswärtserfolg in Stuttgart aufbauen und den siebten Heimsieg der Saison einfahren will. 

Die Gäste übertragen die Partie im kostenlosen Live-Stream auf YouTube

Nicht erst seit vergangenem Sommer, als mit Nils Lihsek und Tolga Demirbas zwei Spieler vom Bruchweg zum TSV wechselten, besteht ein besonderes Verhältnis zwischen beiden Klubs. "Einige Jungs sind schon im Austausch mit den Spielern von Schott, da gibt es ein paar mehr persönliche Beziehungen, als das bei anderen Gegnern der Fall ist. Klar kann man dann vielleicht ein bisschen besser einschätzen, was auf uns zukommt", verdeutlicht Gaul die Ausgangslage. U23-Keeper Manthe etwa hütete vier Jahre lang das Schott-Tor, bevor es ihn zurück zum FSV zog: "Ich denke ein Stadtderby ist immer etwas Besonderes, da brennt es auf dem Platz", freut sich der 27-Jährige auf das Duell mit den alten Kollegen, die in der Hinrunde am Ende die Nase vorn hatten.

"Vor allem zuhause ist Schott sehr konterstark, im Hinspiel waren sie sehr effektiv. Das war ein Faktor, den wir in der Nachanalyse herausgearbeitet hatten - das gilt es, dieses Mal zu unterbinden", haben Gaul und sein Team ihre Lehren gezogen. "Trotzdem hatten wir auch da, speziell in der ersten Halbzeit, viele gute Möglichkeiten, die wir nicht genutzt hatten."

Rückblick auf das Hinspiel

"Im Optimalfall lassen wir den Gegner gar nicht davonlaufen"

Nun soll es am Sonntag im eigenen Stadion besser laufen. "Es werden zwei hochmotivierte Mannschaften aufeinandertreffen, die versuchen, ihren Plan komplett durchzudrücken", erwartet Gaul ein intensives Duell und gibt die Marschroute für sein Team vor: "Es wird für uns wichtig sein, die Kontersituationen von Schott möglichst schnell zu unterbinden, wenige Ballverluste zu haben und immer wieder zu versuchen, die Tiefe zu bespielen, um uns viele Torchancen erarbeiten zu können." Vor allem am Offensivspiel im letzten Drittel wollen die 05ER in den kommenden Wochen und Monaten weiter arbeiten, um noch gefährlicher und effizienter vor dem gegnerischen Tor zu werden. "Das ist für uns der nächste Entwicklungsschritt, da sind wir auf einem guten Weg", befindet Gaul.

Im Optimalfall lassen wir den Gegner gar nicht davonlaufen, indem wir im Ballbesitz schon gute Abstände haben und nach Ballverlusten intensiv gegenpressen

Gegen den konterstarken Tabellen-20. wird es darüber hinaus auch wieder auf eine konzentrierte Abwehrleistung ankommen, um Spieler wie den ehemaligen 05ER und heutigen Top-Torjäger Schotts, Raphael Assibey-Mensah (Gaul: "ein brutaler Konterspieler, der immer wieder Torgefahr ausstrahlt und im Spiel nach vorne eine gewisse Wucht und Dynamik mitbringt"), oder Spielgestalter Jost Mairose keine Räume zu bieten. "Im Optimalfall lassen wir den Gegner gar nicht davonlaufen, indem wir im Ballbesitz schon gute Abstände haben und nach Ballverlusten intensiv gegenpressen und den Ball zügig wiedergewinnen, bevor der lange Ball kommt", führt Gaul aus.

Unterschiedliche Ansätze

Generell unterscheiden sich beide Teams in ihrer Art, Fußball zu spielen, voneinander: "Schott agiert eher aus der Kompaktheit heraus, versucht in der eigenen Hälfte Ballgewinne zu erzielen und zu kontern. Wir haben dagegen meist sehr viel Ballbesitz und dahingehend auch eine gewisse Variabilität entwickelt", unterstreicht Gaul. Ein Blick auf die Statistiken unterstreicht das: Die 05ER gehören in der Liga zu den Teams mit einer durchschnittlich hohen Ballbesitzquote.

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