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Spielbericht

Unglückliche Heimniederlage gegen Augsburg

Trotz druckvoller Schlussphase müssen sich die Mainzer dem FCA knapp geschlagen geben - Zentner mit Blackout vor der Pause, Onisiwo trifft nur den Pfosten

Eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage hat der 1. FSV Mainz 05 am Sonntagnachmittag gegen den FC Augsburg hinnehmen müssen. Aufgrund des dem Tor des Tages durch André Hahn in Durchgang eins vorausgegangenen Aussetzers von Robin Zentner sowie einer druckvollen Schlussphase war sie im Zustandekommen zwar unglücklich, aber auch nicht gänzlich unverdient, weil die Augsburger den Mainzern wenig Freiräume geboten und im richtigen Moment eiskalt zugeschlagen hatten.

"Es war der eine Fehler, den wir in der Defensive gemacht haben. Davon abgesehen haben wir sehr wenig zugelassen und gut verteidigt", so Martin Schmidt nach dem Schlusspfiff. "Wir mussten heute das Spiel machen, aber der Fehler hat die Aufgabe erschwert. Ansonsten wäre es wohl auf ein 0:0 hinausgelaufen. Wir haben die Steilvorlage nicht nutzen können, wussten aber, dass es Rückschläge geben kann. Ein echter Rückschlag ist es aber nur, wenn man sich vergräbt und nur nach Fehlern sucht. Wir sind positiv geblieben. Selbst das Spiel zu machen, gehört zum nächsten Entwicklungsschritt. Am Freitag auf Schalke wartet der nächste Abstiegskracher. Den Strich machen wir am Saisonende drunter, und nicht nach 23 Spielen", so der 05-Sportdirektor.

Eine Veränderung hatte Bo Svensson gegenüber dem Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach vornehmen müssen: Für Dominik Kohr (grippaler Infekt, negativer Corona-Test) rückte Kevin Stöger, der zuletzt zwei Mal in Folge als Joker erfolgreich gewesen war, in die Startelf.

Die Partie begann beinahe mit einem ähnlichen Nackenschlag wie damals im Juni 2020 – seinerzeit hatte Florian Niederlechner den FCA beim 0:1 in Ping-Pong-Manier früh auf die Siegerstraße gebracht. Daniel Caligiuri brachte einen Eckstoß flach auf den Elfmeterpunkt, wo eben jener Niederlechner frei zur Abnahme kam, die jedoch geblockt werden konnte (2. Spielminute). So läuteten die Gäste eine Anfangsphase ein, in der der FSV sich auf schwer bespielbarem Geläuf gleichfalls schwer tat, in die Partie zu finden. Die Folge: viele lange Bälle und zunächst ein leichtes optisches Übergewicht für die bayerischen Schwaben. Chancen blieben jedoch zunächst Fehlanzeige, da beide Teams, wie erwartet, nicht zu früh ins Risiko gehen wollten. Nach rund 15 Minuten meldeten sich die Rheinhessen dann an in dieser Partie. Nach einer Kopfball-Ablage von Stefan Bell im Anschluss an einen Stöger-Freistoß zog Danny Latza mit dem schwächeren linken Fuß von der Strafraumgrenze ab, doch Rafal Gikiewicz war zur Stelle (15.).

Die 05ER fanden nun besser ins Spiel und verlagerten es immer häufiger in die Hälfte des Gegners, zunächst allerdings, ohne sich weitere echte Gelegenheiten zu erarbeiten. Das höchste der Gefühle war da schon ein Versuch von Leandro Barreiro aus gut 20 Metern, der das Gehäuse jedoch deutlich verfehlte (22.). Kampf war Trumpf, und der FSV nahm ihn an. Dennoch sollten die Augsburger wenig später - komplett aus dem Nichts - in Führung gehen. Begünstigt wurde dieser Treffer durch einen folgenschweren Blackout von Robin Zentner, der eine Rückgabe von Moussa Niakhaté ohne nennenswerten Gegnerdruck in die Füße von Niederlechner spielte, dessen Querpass Hahn nur noch über die Linie drücken musste (24.). Das ist Fußball. Bemerkenswert, was danach passierte und den bestehenden Teamgedanken bei den Gastgebern untermauerte: Mehrere Mitspieler eilten unmittelbar nach dem Gegentor zum konsternierten Kollegen und hatten aufmunternde Worte parat. Im Anschluss das gleiche Bild wie vor diesem Gegentor, es tat sich nicht viel. Bis Latza zum zweiten Mal in der Partie mit seinem schwächeren Fuß abzog, und die Nummer eins der Gäste diesmal dazu zwang, sich schon deutlich mehr strecken, um den Strahl aus 20 Metern zu entschärfen (39.). Wenig später bat Referee Daniel Schlager zur Pause, in die die Gäste eine zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Führung mitnahmen.

Augsburg verwaltet, FSV scheitert an Aluminium & Gikiewicz

Den besseren Start in den zweiten Durchgang sollten die Augsburger haben, die dem zweiten Treffer gleich zwei Mal nahe waren. Zunächst scheiterte Niederlechner aus spitzem Winkel an Zentner (50.), wenig später schoss der Angreifer seinen Teamkollegen Felix Uduokhai aus zehn Metern an (51.). Glück für den FSV, der zwar viel probierte, aber zunächst vergebens nach Lücken in der Defensive des FCA suchte. Nach einer guten Stunde reagierte Svensson und löste mit einem Doppelwechsel auch gleichzeitig die Fünferkette auf, stellte von 5-3-2 auf 4-4-2. Jean-Paul Boëtius und Robert Glatzel ersetzten in dieser neuen Fornation Stefan Bell und Ádám Szalai. Aufregung im Gäste-Strafraum dann wenig später in Minute 66: Latza war im Duell mit Caligiuri zu Fall gekommen, doch Schiedsrichter Schlager ließ die Partie weiterlaufen und auch der Videoassistent konnte keine neuen Erkenntnisse in der Bewertung liefern. Es blieb beim 0:1 und klar war bereits jetzt, dass es ein kompliziertes Unterfangen werden würde, die tief stehende Fünferabwehr der Gäste in der Schlussphase noch zu knacken.

Die erste Halbchance bot sich erneut Latza, der nach einer Flanke von Stöger volley abzog, jedoch zu ungenau zielte - vorbei (75.). Während sich die Gäste nun ausschließlich auf die Verwaltung der knappen Führung beschränkten, baute der FSV zunehmend Druck auf. Nach einem beherzten Lauf von Jeremiah St. Juste über den rechten Flügel ließ Karim Onisiwo die Flanke des Holländers abtropfen und Boëtius prüfte Gikiewicz per Direktabnahme aus 20 Metern (79.). Zur finalen Schlussoffensive bliesen die 05ER dann spätestens mit der Einwechslung von Jonathan Burkardt (80.), der Latza in den letzten zehn Minuten ersetzte. Kurz darauf kam noch Levin Öztunali für Danny da Costa, doch die Zeit lief den Gastgebern in der OPEL ARENA zunehmend davon (84.). Die Gäste, die den Großteil der zweiten Hälfte passiv agiert hatten, hätten den Sack wenig später zumachen können, doch Hahn traf nach einem Konter nur den Pfosten des Mainzer Gehäuses (85.). Es wurde nun richtig spannend: Quasi im Gegenzug scheiterte auch Onisiwo, nach Vorlage von Leandro Barreiro, am Aluminium (87.). Und wiederum nur rund 60 Zeigerumdrehungen später aus der Drehung am Augsburger Keeper (88.). Es sollte die letzte Gelegenheit zum Ausgleich gewesen sein in einer packenden Partie, die auch aufgrund der Platzverhältnisse wahrlich keinen Schönheitspreis verdient hatte. Augsburg schraubt das Punktekonto durch den zweiten 1:0-Erfolg in der OPEL ARENA in Folge auf 26 in die Höhe, während die 05ER, nach wie vor auf Rang 17 liegend, bei 17 Zählern verharren. Weiter geht's im Abstiegskampf bereits am kommenden Freitagabend, wenn der FSV ab 20.30 Uhr beim Tabellenletzten Schalke 04 gefordert ist.

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Spielerdaten
0 Tore 0
0 Torschüsse 0
0 Torvorlagen 0
0 Ballkontakte 0
0 gespielte Pässe 0
0 angekommene Pässe 0
0 Fehlpässe 0
0% Passquote 0%
0% Zweikampfquote 0%
0 Foul / Hand gespielt 0
0 Gefoult worden 0
0 Abseits 0

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